Hund und Mensch

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Bücher:

Die hier vorgestellten Bücher habe ich gelesen, so dass ich in absehbarer Zeit zu jedem Titel eine kurze Inhaltsangabe anfertigen werde. Zudem beschreibe ich dann, was mir besonders gefallen hat bzw. womit ich nicht einverstanden bin und für diskussionswürdig halte.

Hundewissen und Erziehung:

Was tu ich nur mit diesem Hund
Eric H. W. Aldington

Mein absolutes Lieblingsbuch.

Dabei geht es in diesem Buch nicht nur um Erziehung, sondern auch oder besonders um Umerziehung. Deshalb ist dieses Buch meiner Meinung nach für jeden Hundehalter ein Muß, besonders aber für Hundehalter mit sogenannten Problemhunden, Hunden aus zweiter-dritter-vierter Hand, die auf Grund bestimmter nerviger Verhaltensweisen immer abgegeben wuren, ohne das das Problem bearbeitet wurde.

Eric H. W. Aldington schaut hinter diesen offensichtlichen Verhaltensauffälligkeiten, faßt das Übel quasi an der Wurzel. Dabei ist das Buch mit vielen Beispielen versehen und obwohl auf solidem Wissen aufgebaut sehr unterhaltsam geschrieben.

Aldington gibt Einblicke in das Lern-und Denkverhalten des Hundes, kratzt an vielen alten Denkmodellen von Hundehaltern und Trainern, analysiert die Persöhnlichkeiten von Hundehaltern. Dabei geht es ihm nicht um Anklagen und Zurechtweisungen, sondern vielmehr um ein besseres Verständnis von Frau (Herr) und Hund.

Das letzte Kapitel beinhaltet die Drei-Wochen-Kur,zur eindeutigen Klärung der Beziehung'. Ich selbst bin bereits zweimal an ihr gescheitert. Inkonsequenz. Aber ich übe weiter, denn Inkonsequenz ist das Letzte was ein Hund gebrauchen kann. Ein Hund fühlt sich nur in geklärter Hierarchie sicher und beschützt und hat nur so die Möglichkeit dominantes Verhalten abzulegen. Darum ist dieses Buch nicht zuletzt eine Drei-Wochen-Kur für jeden Hundehalter.

Mach mehr aus deinem Hund
Eric.H.W.Aldington

Dieses Buch sollte jeder lesen - vor der Aschaffung eines Hundes, besonders wenn der Kauf eines Welpen geplant ist.

In dem Buch analysiert Aldington Hundetypen und Menschentypen . Wer paßt zu wem?
Entwicklungsphasen des Welpen, die Grundlage der Mensch-Hundbeziehung.

Er zeigt in kleinen logischen Schritten den Aufbau konsequenter Erziehung, die sofort bei Einzug des Welpen, also am ersten Tag einsetzen sollte, denn nur so erhält man einen später problemlosen Familienhund. Er macht nochmal ganz deutlich, dass der Welpe sowieso jede Minute lernt, wieso also nicht das, was er sowieso als erwachsener Hund können soll?

Zusätzlich erklärt Aldington das Lernverhalten unserer Hunde und zeigt sich sehr kritisch einigen Lehrmethoden gegenüber.

Als Besizer eines jungen Hundes würde ich meine Erziehung eng an dieses Buch anlehnen, die Kommunikation mit dem Welpen wird gefördert und das Training macht Hund und Frauchen (Herrchen) Freude.

Eine Couch für alle Felle
Marin Rütter

In diesem Buch sind jene acht Stories aus der gleichnamigen Fernsehsendung zusammen gefasst. Wie auch beim Ansehen der Fernsehserie bleibt das Schmunzeln nicht aus.

Aber tief in mir nagte es trotzdem dann doch ein wenig - hab ich nicht auch schon all zu oft....Machen wir nicht auch...auf seinen gelben Seiten, die jedem Fallbeispiel angegliedert sind, geht Martin Rütter dann gezielt auf auf hündisches Verhalten und Bedürfnisse ein, beleuchtet Mensch- und Hundekomunikation, klärt Missverständnisse auf. Er aüßert sich zu fragwürdigen gesellschaftlichen Strömungen usw.

Am Ende des Buches gibt er gute Tipps z. B. zur ersten Hilfe bei Verletzungen. Hr. Rütter ist Entwickler des D.O.G.S.= Dog Orientated Guiding System. Individuelles Lernen an den jeweiligen natürlichen Bedürfnissen des Hundes orientiert.

Als therapeutischer Laie konnte ich allerdings dem Buche nicht eindeutig entnehmen, was dieses System denn nun von den anderen gewaltfreien Erziehungsmethoden unterscheidet. Insgesamt ein unterhaltendes, zugleich lehrreiches Buch, auch für Hundeanfänger geeignet.

Ein neues Zuhause für Streuner und Tierheimhund
von C. Ludwig

Dieses Buch eignet sich für Hundefreunde die sich noch nie mit dem Thema beschäftigt haben. Es kann auch gut von <Hundeanfänger> gelesen werden.

C.Ludwig gibt viele TIPPS; wobei doch einige Kapitel wie z.B.<Rangordnung und Rudelverhalten> mir etwas zu einfach vorkommen, denn eine Klärung der Rangordnung läßt sich wahrscheinlich nicht herbei führen in dem der Hund sich <in einer zunächst spielerischen Rauferei ein wenig wilder und gröber gebärdet als nötig und sich damit nicht abfindet, wenn Sie (Herrchen/Frauchen) das Spiel beenden>. Der Hund muss dann in seine Schranken gewiesen werden, auf den Rücken gedreht werden......

Natürlich, ist das eine Möglichkeit auch während des Spieles seine Stärke als Rudelführer zu beweisen, aber es ist doch nur ein kleiner Baustein im allgemeinen Umgang mit dem Hund.

So scheinen mir einige Beispiele in dem Buch zu kurz angerissen und vermitteln einen meiner Meinung nach unklaren Sachverhalt. Zum Problem Magendrehung schreibt sie z. B., dass ein großer Hund ruhen sollte nach den Mahlzeiten, um der Magendehung vorzubeugen, was natürlich nicht falsch ist, aber mittlerweile ist längst bekannt, dass Magendrehungen auch bei leerem Magen vorkommen und dass große Hunde besonders gefährdet sind, die einen wöchentlichen Fastentag einlegen wie er noch vor einigen Jahren von "Ernährungsfachleuten"vorgeschlagen wurde, dass Rüden öfter eine Magendrehung haben als Weibchen und kleine Hunde äußerst selten.

Mich selbst hat dieses Buch nicht weiter gebracht.

Hunde sind doch Rudeltiere
von Gudrun Beckmann

Endlich ein Buch , dass mit Ammenmärchen über die Haltung von mehr als einen Hund aufräumt.

Auf der Grundlage einer Unfrage analysiert G. Beckmann die Anfangsschwierigkeiten beim Zusammenwachsen eines Rudels und gibt Tipps für ein ( meistens) friedliches Rudelleben.

Dieses Buch sollte vor der Anschaffung eines weiteren Hundes gelesen werden, da der Rudelschef Mensch sich vorher über seine Rolle klar werden sollte. Will ich Raubtierdomteur sein? Gehe ich lieber allein oder mit anderen Hundebesitzern spazieren?

Die Zusammensetzung des Rudels, selbst wenn nur ein weiterer Hund hinzu kommt, hat meistens Auswirkungen auf das ganze weitere Leben.

Ein sehr empfehlenswertes Buch, das mir viele Dinge im Zusammenleben mit meinem Pärchen klargemacht hat.

Mein Hund beisst nicht
von Gudrun Beckmann

Wie man das Versprechen halten kann zeigt Frau Beckmann und plädiert vor allem für eins:
Öffnet die Zwinger und sozialisiert eure Hunde!

Sie geht der Beisstatistk auf den Grund und zeigt auf, wieso es den typischen Kinderunfall, Mädchenunfall usw. gibt. Und was mich als Schäferhundbesitzer dann doch etwas beruhigt hat: Schäferhunde beißen auch nicht öfter als andere Hunde!

Sehr empfehlenswertes Buch.

Mit Hunden sprechen
Jane Fennel

Der Wolf im Hundepelz
von Günther Bloch

So kam der Mensch auf den Hund
Konrad Lorenz

Hunde ernst genommen
E. Tummler

Hunde sind anders
J. Donaldson

Jean Donaldson plädiert in diesem Buch vor allem für eines: schluß mit der Vermenschlichung der Hunde! Hunde wollen weder gefallen, haben kein schlechtes Gewissen und vor allem kann man die meiner Meinung nach unbestrittene Intelligenz der Hunde nicht mit der Menschlichen vergleichen.

Sie zeigt auf wie ein Hund lernt und baut ihr Lernprogramm darauf auf.

Sie teilt die einzelnen Übungen in drei Schwiergkeitsgrade:
Grundschul-, Oberschul-, und Hochschulniveu, was ich als gute Hilfe sehe einen Lernanfängerhund nicht zu überfordern bzw. einen Derhateswiedernötig-Hund nicht zu unterfordern.

'Planet Empathie 101' ist der Teil eines Kapitels aus dem Buch, welches noch mal sehr schön die Schwierigkeiten die Hunde in unserer modernen Welt haben, deutlich macht. Menschen als Haustiere bei einer höher entwickelten Spezie. Das Anliegen von J. Donaldson wird hier nochmal sehr deutlich: kennenlernen und verstehen der hündischen Denk-und Verhaltensweisen. Ein besseres Miteinander.

Mir gefällt das Buch sehr gut.

Hunde, die zuviel bellen
(identisch mit Wer ist hier der Boss , nur gebunden)

Nicholas Dodman

Hundegesundheit

Homöopathie für Hunde
A.H. Westerhuis

In diesem Buch geht es nicht darum ernste akute und chronische Erkrankungen selbstständig zu heilen, davor warnt der Autor ausdrücklich, vielmehr ermuntert er unterstützend einzugreifen. Der Tierarzt hat selbst erst nach Beendigung seines Studiums erste Erfahrungen mit hommöopathischen Mitteln gesammelt, als er in seiner Praxis mit der Schulmedizin bei manchen tierischen Patienen nicht den durchschlagenden Erfolg hatte. In dem Buch beschreibt er die unterschiedlichen Patiententypen und Behandlungsstoffe, Dosierung und Dauer der Anwendungen. Ich habe mir bereits herausgesucht, was ich unserer Sammy (wenn ihre Bachblütenbehandlung abgeschlossen ist) zur Erleichterung ihrer Athrose verabreichen kann. Die Athrose selbst wird immer bleiben, aber das Körpergefühl meines Hundes wird sich verbessern. Verbeserung bedeutet für Sammy eine bessere Lebensqualität.

Ich meine, dass es sich lohnt dieses Buch zu kaufen.

Bach - Blüten für Hunde
Petra Stein

In diesem Buch beschreibt Petra Stein die Anwendung von Bachblüten. Sie klärt ausserdem darüber auf was Bachblüten eigentlich sind und wie sie vermutlich wirken.

Zu jeder Blüte bringt sie Alltagsbeispiele ( wie verhält sich der Hund), wodurch die Einschätzung des eigenen Tieres erleichtert wird. Im beiliegenden Diagosebogen findet man die passenden Bachblüten für seinen Hund.

Mir hat das Buch geholfen erst einmal einen grundsätzlichen Überblick zu erhalten. Da ich von Natur aus ein Zweifler bin, habe ich die Notfallropfen selbst an mir getestet, als mein zweiter Hund ins Haus kam, alle ganz aufgeregt waren und Machtkämpfchen zwischen den Hunden stattfanden. Ich spürte regelrecht wie ich entspannter wurde und glaube meinen Hunden haben die Tropfen auch geholfen besser mit der Stuation zurecht zu kommen.

Meiner Meinung nach ein empfehlenswertes Buch.

Besonderes

Spirituelle Partnerschaft mit Hunden
K. Silisti - Mattelon/P. Mattelon

Hunde lügen nicht
Jeffrey M. Masson

Der Berg ruft
C. Brünger

In diesem Buch schildert Fr. Brünger sehr persönlich verschiedene Hochgebirgswandertouren die sie gemeinsam mit ihrem Hund Charly unternommen hat. Sie erzählt von den großen und kleinen Abenteuern unterwegs und gibt nützliche Tipps und Anregungen. Ich hatte sehr viel Freude beim Lesen. Wer das erste Mal mit seinem Hund Ferien im Gebirge machen möchte, sollte dieses Buch lesen. Es ist nicht nur als Infobuch sondern auch gut als Urlaubslektüre zu lesen.